Am 23. April fand deutschlandweit der Zukunftstag statt – auch bekannt als Girls’Day und Boys’Day. An diesem Tag öffnen Unternehmen, Einrichtungen und Organisationen ihre Türen für Schülerinnen und Schüler, die einen echten Einblick in die Berufswelt bekommen möchten. Auch wir von 12systems waren in diesem Jahr zum ersten Mal dabei und haben vier Kinder aus den Klassen 6 und 7 bei uns begrüßt.
Mit dabei waren ein Junge und drei Mädchen. Begleitet wurde der Tag von Kevin aus unserem Helpdesk-Team und unserem Praktikanten Kilian. Gemeinsam haben sie den Schülerinnen und Schülern gezeigt, wie vielseitig, praktisch und spannend IT sein kann.
Uns war wichtig, dass die Kinder nicht nur daneben sitzen und zuschauen. Sie sollten selbst ausprobieren, Fragen stellen, mitdenken und Technik direkt erleben. Genau das macht den Zukunftstag so wertvoll: Er gibt jungen Menschen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, die sie im Schulalltag oft nur schwer greifen können.
Was bedeutet der Zukunftstag bei 12systems?
Der Zukunftstag soll Schülerinnen und Schülern neue berufliche Perspektiven zeigen. Viele Jugendliche haben bestimmte Berufe schon im Kopf, andere wissen noch gar nicht, was später zu ihnen passen könnte. Genau hier setzt der Zukunftstag an. Er macht Arbeitswelten sichtbar und zeigt, wie unterschiedlich Berufe sein können.
Ein besonderer Fokus liegt auf der klischeefreien Berufsorientierung. Mädchen sollen zum Beispiel technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufe kennenlernen. Jungen können Einblicke in soziale, pflegerische oder erzieherische Berufe bekommen. Das Ziel ist klar: Interessen, Talente und Neugier sollen wichtiger sein als alte Rollenbilder.
Für uns als IT-Unternehmen passt dieser Gedanke sehr gut. Denn gerade in der IT gibt es viele spannende Möglichkeiten für Mädchen und Jungen. Wer gerne tüftelt, Fragen stellt, logisch denkt, kreativ ist oder wissen möchte, wie Technik funktioniert, findet in der IT viele Wege.
IT steckt längst im Alltag
Zum Start haben Kevin und Kilian die Kinder gefragt, welche Berührungspunkte sie bereits mit IT haben. Schnell wurde klar: IT begegnet ihnen jeden Tag. Smartphone, Schul-iPad, Computer, Spiele, Apps, WLAN, YouTube, Streaming, Passwörter und das Internet gehören für viele ganz selbstverständlich dazu.
Doch hinter diesen alltäglichen Dingen steckt viel Technik. Damit ein Video lädt, eine Nachricht verschickt wird oder ein Spiel online funktioniert, arbeiten im Hintergrund viele Systeme zusammen. Genau diese Zusammenhänge wollten wir den Kindern verständlich zeigen.
IT ist nämlich nicht nur etwas für Serverräume oder große Unternehmen. IT beginnt oft schon im eigenen Alltag. Und wer versteht, wie digitale Technik funktioniert, kann sie bewusster, sicherer und kreativer nutzen.
Sichere Passwörter: klein, aber richtig wichtig
Ein wichtiger Programmpunkt war das Thema Passwörter. Kevin erklärte den Kindern, warum Passwörter so wichtig sind und warum einfache Begriffe oder Zahlenreihen keine gute Idee sind. Viele Menschen nutzen noch immer Passwörter wie „123456“, „Passwort“ oder den eigenen Namen. Solche Passwörter können andere leicht erraten oder mit speziellen Programmen schnell knacken.
Dabei schützen Passwörter sehr persönliche Dinge: E-Mail-Konten, Fotos, Spieleaccounts, Schulzugänge, Social-Media-Profile und in Unternehmen sogar ganze Netzwerke. Deshalb lohnt es sich, sichere Passwörter zu nutzen.
Damit das Thema verständlich bleibt, haben wir eine einfache Methode gezeigt: Man denkt sich einen Satz aus und nimmt die Anfangsbuchstaben der Wörter. Aus einem Satz wie „Ich esse jeden Freitag mit meiner Familie Pizza um 7 Uhr“ kann zum Beispiel ein starkes Passwort entstehen. Wenn man Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben oder Sonderzeichen ergänzt, wird es noch sicherer. Die Kinder konnten selbst eigene Passwort-Ideen entwickeln. So wurde aus einem ernsten Sicherheitsthema eine spielerische Übung, die alle direkt verstanden haben. Genau so soll IT-Wissen sein: praktisch, verständlich und nützlich für den Alltag.
Kevin zeigte den Alltag im Helpdesk
Danach gab Kevin einen Einblick in seinen Arbeitsalltag im Helpdesk. Der Helpdesk ist bei uns oft die erste Anlaufstelle, wenn Kunden Unterstützung brauchen. Wenn ein Programm nicht funktioniert, ein Passwort vergessen wurde, der Drucker streikt, eine E-Mail nicht ankommt oder der Zugriff auf Dateien nicht klappt, melden sich die Kunden bei unserem Team.
Kevin erklärte den Kindern, dass IT-Support viel mehr ist als „mal eben einen Computer reparieren“. Man muss gut zuhören, die richtigen Fragen stellen und Schritt für Schritt herausfinden, wo das Problem liegt. Manchmal sitzt die Ursache direkt am Gerät. Manchmal liegt sie im Netzwerk, in einer Software, an einer Berechtigung oder an einer Einstellung.
Dabei braucht man technisches Wissen, aber auch Geduld und Kommunikationsstärke. Denn Kunden möchten nicht nur eine Lösung, sondern auch verstehen, was passiert. Kevin zeigte den Schülerinnen und Schülern, wie wichtig es ist, ruhig zu bleiben, logisch vorzugehen und Probleme sauber einzugrenzen.
So bekamen die Kinder einen guten Eindruck davon, was Kundenservice in der IT bedeutet. Es geht um Menschen, Technik und Lösungen. Genau diese Mischung macht den Helpdesk-Alltag abwechslungsreich.
Zukunftstag bei 12systems – IT zum Anfassen!
UNSER FAZIT
Beim Zukunftstag konnten die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden: Gemeinsam mit Kevin aus unserem Helpdesk haben sie IT-Begriffe verständlich erarbeitet, ein eigenes Plakat gestaltet und spielerisch gelernt, was Server, Firewall, Netzwerk und Backup bedeuten. Besonders schön war zu sehen, wie schnell aus ersten Fragen echtes Interesse wurde.
Der Tag hat gezeigt: IT macht noch mehr Spaß, wenn man sie praktisch erleben und selbst ausprobieren darf.
IT einfach erklärt: Schule trifft Technik
Damit technische Begriffe greifbarer werden, haben die Kinder gemeinsam ein Plakat erstellt. Dabei ging es um Begriffe wie Serverraum, IP-Adresse, Firewall, Backup, Internet, Netzwerk und Prozessor. Diese Begriffe klingen auf den ersten Blick vielleicht kompliziert. Mit passenden Vergleichen aus der Schule lassen sie sich aber sehr gut erklären.
Eine Firewall wurde zum Beispiel mit einem Torwächter oder Hausmeister verglichen. Sie kontrolliert, wer ins Netzwerk hinein darf und wer draußen bleiben muss. Ein Backup funktioniert wie eine Fotokopie wichtiger Unterlagen. Wenn das Original verloren geht, kann man auf die Kopie zurückgreifen.
Ein Netzwerk lässt sich mit einem Schulhof vergleichen. Dort treffen sich viele Menschen, tauschen sich aus und finden ihren Weg zueinander. In einem Computernetzwerk machen Geräte etwas Ähnliches: Sie verbinden sich, senden Informationen und arbeiten zusammen.
Die IP-Adresse kann man sich wie eine Hausnummer vorstellen. Sie hilft dabei, ein Gerät im Netzwerk zu finden. Der Prozessor wurde mit dem Schulleiter verglichen, der steuert, entscheidet und viele Abläufe koordiniert. Und der Serverraum ist so etwas wie ein zentraler Technikraum, in dem wichtige Systeme laufen.
Die Kinder haben diese Begriffe und Vergleiche selbst verbunden und auf dem Plakat zugeordnet. Dadurch konnten sie aktiv mitarbeiten und direkt prüfen, was sie verstanden haben. Das Plakat zeigte am Ende sehr schön, wie gut sich IT mit Bildern und Alltagsbeispielen erklären lässt.
KI erleben: Bilder mit eigenen Ideen erstellen
Natürlich durfte auch das Thema Künstliche Intelligenz nicht fehlen. KI spielt in vielen Bereichen eine immer größere Rolle: beim Schreiben, Recherchieren, Übersetzen, Planen oder Erstellen von Bildern. Kevin und Kilian zeigten den Kindern ein KI-Tool zur Bildgenerierung. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler erleben, wie aus einem eigenen Text ein Bild entsteht. Wer der KI genau beschreibt, was sie erstellen soll, bekommt oft ein überraschend passendes Ergebnis.
Die Kinder merkten schnell: Gute Ergebnisse entstehen nicht einfach zufällig. Man muss klar formulieren, was man sehen möchte. Soll das Bild realistisch oder bunt sein? Soll eine bestimmte Szene entstehen? Welche Details sind wichtig? Genau diese Fragen machen den Umgang mit KI spannend. So wurde deutlich, dass KI nicht nur ein technisches Thema ist. Sie verbindet Sprache, Kreativität und digitales Verständnis. Gerade für Schülerinnen und Schüler bietet das einen leichten Einstieg in moderne Technik.
Der praktische Teil: PC-Komponenten kennenlernen und einbauen
Besonders gut kam der praktische Teil an. Die Kinder durften einen Computer nicht nur von außen betrachten, sondern auch von innen kennenlernen. Gemeinsam schauten sie sich verschiedene PC-Komponenten an und erfuhren, wofür diese gebraucht werden.
Was macht der Arbeitsspeicher? Wofür braucht ein Computer ein Mainboard? Welche Bauteile sorgen dafür, dass ein Rechner startet? Und was passiert eigentlich, wenn man den Einschaltknopf drückt? Die Kinder konnten selbst Hand anlegen und einzelne Komponenten einbauen. Besonders das Einsetzen des Arbeitsspeichers sorgte für großes Interesse. Danach wurde der Rechner gebootet. So konnten die Kinder direkt sehen, wie aus einzelnen Bauteilen ein funktionierendes System wird.
Genau dieser Moment blieb vielen besonders positiv in Erinnerung. Denn Technik versteht man oft am besten, wenn man sie anfassen und ausprobieren darf. Die Kinder saßen nicht nur daneben, sondern wurden selbst aktiv. Das machte den Tag lebendig und spannend.
Gemeinsam Mittag essen und Fragen stellen
Zum Zukunftstag gehörte bei uns auch ein gemeinsames Mittagessen. Dabei konnten die Kinder ihre Eindrücke teilen und weitere Fragen stellen. In lockerer Runde spricht es sich oft leichter über Berufe, Ausbildung und den Arbeitsalltag. Solche Momente sind wichtig, weil sie zeigen, wie ein Team funktioniert. Ein IT-Unternehmen besteht nicht nur aus Computern, Servern und Kabeln. Dahinter stehen Menschen, die zusammenarbeiten, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam Lösungen finden.
Die Kinder konnten erleben, dass IT auch Teamarbeit bedeutet. Man tauscht sich aus, hilft einander und lernt ständig dazu. Gerade im technischen Bereich verändert sich vieles schnell. Deshalb bleibt der Beruf spannend und abwechslungsreich.
Warum IT und MINT gerade für Mädchen spannend sind
Ein Ziel des Zukunftstags ist es, Mädchen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern. Das finden wir besonders wichtig. Denn noch immer entscheiden sich weniger Mädchen für Berufe in der IT, obwohl sie genauso gut dafür geeignet sind.
Oft fehlt nicht das Interesse, sondern der direkte Einblick. Wenn man nie gesehen hat, wie vielseitig IT ist, kann man sich schwer vorstellen, später in diesem Bereich zu arbeiten. Dabei bietet die IT viele Möglichkeiten: Man kann kreativ arbeiten, Probleme lösen, Systeme schützen, Webseiten bauen, mit KI experimentieren, Daten sichern oder Kunden helfen.
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Diese Bereiche klingen manchmal kompliziert, sind aber eng mit unserem Alltag verbunden. Wer verstehen möchte, wie Apps funktionieren, wie Daten geschützt werden oder wie Computer miteinander kommunizieren, ist hier genau richtig.
Gerade Mädchen bringen oft viele Stärken mit, die in der IT wichtig sind: Genauigkeit, Kreativität, Kommunikationsstärke, Ausdauer und ein gutes Gespür für Zusammenhänge. Deshalb möchten wir junge Schülerinnen ermutigen, technische Themen auszuprobieren und sich selbst etwas zuzutrauen.
Unser Fazit zum ersten Zukunftstag bei 12systems
Unser erster Zukunftstag bei 12systems war für uns ein voller Erfolg. Die vier Kinder haben neugierig gefragt, aktiv mitgemacht und viele praktische Einblicke bekommen. Sie haben gelernt, warum Passwörter wichtig sind, wie der Helpdesk arbeitet, was eine Firewall macht, warum Backups Unternehmen schützen und wie ein Computer von innen aussieht.
Besonders gut fanden die Kinder den praktischen Teil rund um den PC-Bau. Auch die KI-Bildgenerierung, das selbst gestaltete Plakat und die ersten Einblicke in die Programmierung sorgten für viele spannende Momente.
Ein großes Dankeschön geht an Kevin aus unserem Helpdesk und an unseren Praktikanten Kilian. Beide haben den Tag mit viel Engagement begleitet, Technik verständlich erklärt und den Kindern gezeigt, dass IT mehr ist als nur Arbeit am Bildschirm.
Für uns steht fest: Der Zukunftstag bei 12systems ist eine tolle Möglichkeit, junge Menschen für Technik, IT und MINT-Berufe zu begeistern. Vielleicht hat dieser Tag bei dem einen oder der anderen ein neues Interesse geweckt. Und wer weiß – vielleicht beginnt der Weg in die IT genau mit so einem Tag voller Fragen, Kabel, Ideen und Aha-Momente.
FAQ: 10 wichtige Fragen zum Zukunftstag, die sich Schüler*innen stellen
Der Zukunftstag ist ein Aktionstag zur Berufsorientierung. Schülerinnen und Schüler besuchen an diesem Tag Unternehmen, Einrichtungen oder Organisationen und lernen Berufe praktisch kennen. Oft wird der Zukunftstag auch mit dem Girls’Day und Boys’Day verbunden.
Der Zukunftstag findet in der Regel einmal im Jahr im April statt. Im Jahr 2026 fand der Zukunftstag deutschlandweit am 23. April 2026 statt. Nächstes Jahr findet der Zukunftstag am 22. April 2027 statt.
In Niedersachsen richtet sich der Zukunftstag an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9. Viele Kinder nutzen den Tag, um zum ersten Mal einen echten Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen.
Am besten suchst du nach Unternehmen in deiner Nähe, die dich wirklich interessieren. Du kannst auf Firmenwebseiten schauen, direkt anrufen oder eine kurze E-Mail schreiben. Besonders spannend sind Firmen, bei denen du nicht nur zuschaust, sondern selbst etwas ausprobieren darfst: wie bei uns.
Ja, auf jeden Fall. IT bietet viele kreative, praktische und abwechslungsreiche Aufgaben. Mädchen können genauso gut programmieren, technische Probleme lösen, mit KI arbeiten, Netzwerke verstehen oder Systeme schützen. Der Zukunftstag zeigt genau das: Technik ist für alle da.
Nein. Für den Zukunftstag brauchst du kein Vorwissen. Wichtig ist nur, dass du neugierig bist, Fragen stellst und Lust hast, etwas Neues auszuprobieren. Viele Dinge versteht man am besten, wenn jemand sie einfach erklärt und man selbst mitmachen darf.
Du kannst zum Beispiel fragen: Was macht ihr den ganzen Tag? Welche Ausbildung braucht man? Was macht besonders Spaß? Was ist schwierig? Arbeitet ihr im Team? Welche Schulfächer sind wichtig? Und was sollte man mitbringen, wenn man später in der IT arbeiten möchte?
Der Zukunftstag hilft dir dabei, Berufe kennenzulernen, die du vielleicht noch gar nicht kanntest. Du bekommst echte Einblicke, kannst Fragen stellen und merkst schneller, ob ein Berufsfeld zu dir passen könnte.
Bei 12systems bekommen Schülerinnen und Schüler praktische Einblicke in die IT-Welt. Sie lernen, wie Kundenservice im Helpdesk funktioniert, warum sichere Passwörter wichtig sind, was ein Netzwerk macht und wie Computer aufgebaut sind. Wer sich für Technik, MINT, KI oder Programmierung interessiert, kann bei uns einen spannenden ersten Eindruck gewinnen.
Du interessierst Dich für IT, Technik oder eine Ausbildung bei 12systems?
Dann melde Dich gern bei uns. André Bruns beantwortet Deine Fragen zum Zukunftstag, zu Praktikumsmöglichkeiten und zur Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration.
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